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Im Entwurf des Nachtragshaushalts 2010 wird der "Mensazuschuss" um 2,63 Millionen Euro gekürzt. Den Studierenden im Freistaat Bayern stehen somit 2,36 Millionen Euro weniger zur Verfügung als im Jahr 2009.
Was bedeutet das für die bayerischen Studentenwerke?
Der Auftrag der bayerischen Studentewerke ist, die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur zu schaffen, die die Studierenden benötigen, um Ihr Studium erfolgreich abzuschließen. Dazu gehören
- Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum
- kompetente Beratung
- Hilfestellung bei der Studienfinanzierung
- preisgünstige, qualitativ hochwertige und hochschulnahe Verpflegung
Nach Artikel 95 Abs.1 des bayerischen Hochschulgesetztes ist der Freistaat dazu verpflichtet, die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen.
Die Reduktion des Mensazuschusses um 35% kann weder aus den Eigenmitteln der Studentenwerke, noch aus den Rücklagen für Wohnheime kompensiert werden. Es bleiben zwei Möglichkeiten:
- Erhöhung der Mensapreise
- Anhebung der Grundbeiträge für Studenten
Beides würde die Rahmenbedingungen für ein Studim in Bayern deutlich verschlechtern.
Was heisst das für die Studierenden in Bayern?
2009 entsprach der Zuschuss für die Mensen 26,03 Euro. Im WS 09/10 sind es nur noch 15,05 Euro.
Betroffen sind vor allem die Studierenden denen die Finanzierung Ihres Studiums ohnehin schwer fällt. Die HIS Studie aus dem Dezember 2009 belegte, dass rund ein Drittel als Grund für das Scheiterns Ihres Studium angeben es nicht mehr finanzieren zu können.
Die bayerischen Studentenwerke appelieren an die Verantwortlichen Ihre Entscheidung nocheinmal zu überdenken.
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